Mit dem 1. Leipziger Passagenfest am 3. September 2010 wurde eine Vision Realität. Zehntausende Menschen erlebten die Leipziger Passagen bis spät in die Nacht hinein, schauten, kauften und nahmen zahllose Eindrücke mit nach Hause. Mindestens 50.000 Menschen waren zum Passagenfest in der City unterwegs. Einige Partner zählten 15.000 Besucher mehr in ihren Objekten als an einem normalen Freitag, manche Einzelhändler konnten zahlreiche Neukunden sowie bis zu 80% des Tagesumsatzes in den Abendstunden verzeichnen. Dies traf vor allem auf jene Teilnehmer zu, die sich mit eigenen kleinen Aktionen aktiv am Passagenfest beteiligten.
Eine Umfrage der Universität Leipzig ermittelte einen Bekanntheitsgrad von mehr als 60 % in der Region. Ein Drittel derjenigen, die das Passagenfest kannten, haben es auch besucht. 93 % davon hat die Veranstaltung gut oder sehr gut gefallen. Solch hohe und positive Werte sind außergewöhnlich für eine Premiere und sprechen für Konzept und Umsetzung. Das Konzept für das 2. Leipziger Passagenfest am 2. September 2011 baut auf diese positiven Erfahrungen auf. Bereits jetzt laufen die konkreten Gespräche mit potentiellen und bewährten Partnern.
Mit neuen, attraktiven Standorten wird das 2. Leipziger Passagenfest am 2. September 2011 Akzente setzen. Neben den bewährten Partnern Messehof, Petersbogen, Specks Hof und Hansa Haus, Mädler Passage, Hainstraße, Städtischem Kaufhaus, MfI (Höfe am Brühl) sowie Karstadt und Galeria Kaufhof runden die Marktgalerie, die Brühl-Arkaden und die Nikolaistraße mit der Strohsackpassagen das Bild der Veranstaltung weiter ab und ermöglichen den „Passanten“ erstmals einen kompletten Cityrundgang. Während sich die Nikolaistrasse ganz dem Thema „Kreativität“ widmet wird in der Marktgalerie Mode und Design, in den Brühl-Arkaden Sport und Kunst im Mittelpunkt des Programms stehen.
Dabei wird erstmals ein Teilprojekt des Passagenfestes komplett von Studenten der EWS, einem direkt im Strohsack ansässigen Bildungsträger, in Zusammenarbeit mit den beiden ausführenden Agenturen konzipiert und umgesetzt. Ähnlich wie in der Hainstraße werden dabei auch die anliegenden kleineren Passagen, wie z.B. der traditionsreiche „Blaue Hecht“ in das Programm integriert.
Einige teilnehmende Passagen nutzen das Fest auch aktiv, um auf ihre, in diesem Jahr anstehenden Jubiläen hinzuweisen und diese mit ihren Kunden gebührend zu feiern. Bereits in der Freitagnacht erwartet die Besucher des Specks Hof ein spektakuläres Highlight. In aufsehenerregender Art und Weise wird so dem 100-jährigen Bestehens zumindest von teilen der Passage gedacht. Im Mittelpunkt werden dabei einmal nicht die Durchgangshöfe selbst, sondern die historische Fassade des ehemaligen Messehauses stehen. Auf eine nicht ganz so lange Tradition kann der Petersbogen zurückblicken. Obwohl auf dem historischen Gelände des Juridicums der Universität errichtet, wird hier erst ein „10-jähriges“ gefeiert. Am Samstag, den 3. September steht dabei, wie zum Passagenfest selbst, Mode und Film im Fokus.
Das Leipziger Passagenfest ist eine Initiative von IHK, LTM, Stadt Leipzig, City Leipzig Marketing e.V., zahlreichen Leipziger Innenstadthändlern sowie Werbegemeinschaften. Organisatoren sind die Leipziger Agenturen Paarmann Promotion und CWC Pasemann. Langfristiges Ziel ist die nachhaltige Belebung der Leipziger Innenstadt über Kommunikation des Leipziger Passagensystems als einzigartiges Merkmal der City.